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Einer von vier Rauchern sagt, dass sie nach dem vorgeschlagenen französischen Gesetz zum Rauchen zurückkehren würden

Ein Viertel der Raucher in Frankreich gibt an, dass sie zum Rauchen zurückkehren würden, wenn die vorgeschlagenen Beschränkungen gemäß Artikel 23 des Entwurfs des Finanzgesetzes 2026 in Kraft treten, wie eine neue Umfrage zeigt.

Eine neue Umfrage von OpinionWay für FIVAPE zeigt, dass eine Schwächung des Zugangs zum Dampfen die Gefahr birgt, dass die jahrelangen Fortschritte bei der Reduzierung des Rauchens wieder zunichte gemacht werden. Unter den 18- bis 34-Jährigen steigt der Anteil derer, die sagen, dass sie wieder zum Rauchen zurückkehren würden, auf 31 Prozent.

In Frankreich gibt es immer noch fast 14 Millionen Raucher, darunter etwa 10 Millionen tägliche Raucher, und Tabak ist nach wie vor die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle. Vor diesem Hintergrund deutet die Umfrage darauf hin, dass Maßnahmen, die das Dampfen einschränken sollen, unbeabsichtigte und schädliche Folgen haben könnten.

Die Rolle des Dampfens bei der Raucherentwöhnung

Die Daten unterstreichen den Anteil des Dampfens am langfristigen Rückgang des Rauchens in Frankreich. Zweiundfünfzig Prozent der täglichen Dampfer rauchen nicht mehr, was fast zwei Millionen Menschen entspricht, während 36 Prozent der ehemaligen Dampfer ebenfalls mit dem Rauchen aufgehört haben, was mehr als einer Million Menschen entspricht.

Insgesamt haben in Frankreich mindestens drei Millionen Menschen mit dem Rauchen aufgehört, entweder aktuell oder in der Vergangenheit.

Das Dampfen wird häufig zusammen mit anderen Mitteln zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Jeder vierte tägliche Dampfer verwendet auch Nikotinersatztherapien, die in Apotheken verkauft werden, in der Regel mit Unterstützung von medizinischem Fachpersonal, was darauf hindeutet, dass das Dampfen im Rahmen breiter angelegter Strategien zur Raucherentwöhnung und nicht als eigenständige Gewohnheit eingesetzt wird.

Artikel 23 und das Risiko eines Rückfalls

In der Umfrage wurde untersucht, wie Vaper auf verschiedene Maßnahmen im Zusammenhang mit Artikel 23 reagieren würden, darunter Besteuerung, Beschränkungen des Einzelhandels und Beschränkungen des Zugangs zu Produkten.

Bis zu 19 Prozent der Dampfer gaben an, dass eine Besteuerung von E-Liquids sie dazu bringen könnte, wieder Zigaretten zu rauchen. Bei denjenigen, die Dampfen mit Nikotinersatztherapien kombinieren, sind es sogar 23 Prozent.

Zugangsbeschränkungen scheinen ein noch größeres Risiko darzustellen. Wenn spezialisierte Vape-Shops geschlossen werden müssten, würden 23 Prozent der Dampfer zum Rauchen zurückkehren. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren steigt diese Zahl auf 31 Prozent. Mehr als ein Viertel der exklusiven Dampfer gab an, dass sie stattdessen auf illegale Märkte ausweichen würden.

Der Gesetzentwurf könnte auch den Weg für eine verordnete Beschränkung von Aromen ebnen. Fünfundzwanzig Prozent der Dampfer gaben an, dass sie zum Rauchen zurückkehren würden, wenn die Aromen eingeschränkt würden, was bei jüngeren Erwachsenen auf 31% ansteigt.

Unabhängige Einzelhändler im Fokus

Die Ergebnisse unterstreichen auch die zentrale Rolle des unabhängigen französischen Dampfersektors. Fast acht von zehn Vapern kaufen ihre Produkte bei Fachhändlern, entweder online oder in Geschäften, während 84 Prozent wiederaufladbare Geräte statt versiegelter Systeme verwenden. Immerhin 86 Prozent verwenden andere Aromen als Tabak, ein Faktor, der weithin als Schlüssel zur erfolgreichen Raucherentwöhnung anerkannt ist.

FIVAPE argumentiert, dass weitreichende Beschränkungen vor allem diejenigen treffen würden, die am stärksten von einem Rückfall ins Rauchen bedroht sind, während illegale Märkte und Tabakprodukte davon profitieren würden. Sie fordert die Behörden auf, das Dampfen aus Artikel 23 zu streichen und die Regulierung auf der Grundlage von realen Daten und Zielen der öffentlichen Gesundheit zu verfolgen.

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