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Lady vaping on beach

Vaper drohen 2.000 € Strafe an 38 spanischen Stränden 

Vapern drohen 2.000 € Strafe an 38 spanischen Stränden

Das Dampfen an 38 Stränden in Barcelona und den Baleareninseln zieht nun eine saftige Geldstrafe von 2.000 € nach sich.

Eine kürzlich eingeführte Regeländerung bedeutet, dass das Vapen an 10 Stränden in Barcelona und 28 Stränden auf den spanischen Baleareninseln verboten ist.

Gleichzeitig ist das Rauchen bereits an 700 Stränden des Landes sowie auf den Terrassen öffentlicher Restaurants illegal.

Im Oktober kündigte die spanische Regierung an, Einweg-Vapes und alle Aromen außer Tabak im Rahmen einer umfassenden Überarbeitung der Rauch- und Vape-Gesetze zu verbieten.

Harte Maßnahmen im Rahmen des „Anti-Tabak-Plans“

Die neuen strengen Maßnahmen sind Teil eines „Anti-Tabak-Plans“, mit dem die Regierung Produkte einschränken will, die ein Gesundheitsrisiko für junge Menschen darstellen und als „Einstiegsdroge“ für das Rauchen gelten.

Ausweitung der Vape-Verbote

Der Plan sieht vor, die Anzahl der Orte zu erweitern, an denen das Rauchen verboten ist, und Dampfer mit herkömmlichen Rauchern gleichzustellen.

Es gibt zudem die Empfehlung, das Rauchen in Fahrzeugen mit Kindern oder schwangeren Frauen zu untersagen.

Laut dem aktuellen Global State of Harm Reduction Report von Knowledge-Action-Change dampfen in Spanien mehr als eine halbe Million Menschen, was etwa 1,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung entspricht – nur ein Viertel der Vaping-Rate Frankreichs.

Allerdings liegt die Raucherquote in Spanien mit fast 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung – mehr als 11 Millionen Menschen – relativ hoch. Jährlich sterben mehr als 57.000 Menschen in Spanien an rauchbedingten Krankheiten.

Öffentliche Konsultation zum Vape-Verbot

Spaniens Vorschlag, Einweg- und aromatisierte Vapes zu verbieten, wurde im November einer kurzen öffentlichen Konsultation unterzogen.

Der Plan sieht auch eine strengere Regulierung der Kennzeichnung von Vapes ohne Nikotin vor. Diese müssten künftig eine vollständige Liste der Inhaltsstoffe sowie Gesundheitswarnungen enthalten, die auf gesundheitliche Risiken hinweisen.

Die Verpackung müsste außerdem einen Beipackzettel mit Informationen zu Kontraindikationen und möglichen negativen Nebenwirkungen enthalten.

Das geplante Dekret sieht zudem vor, dass Vapes bruchsicher und auslaufsicher sein müssen und eine konstante Nikotindosis abgeben.

Bedenken hinsichtlich des Schwarzmarktes

Dennoch gibt es Bedenken unter Anti-Raucher-Organisationen und Vape-Befürwortern, dass die geplante Gesetzgebung zu einem Anstieg unregulierter Schwarzmarktprodukte und möglicherweise höheren Raucherquoten führen könnte.

Ein Aromenverbot in Spanien könnte auch die zukünftige Vape-Politik der Europäischen Union (EU) beeinflussen, wenn später in diesem Jahr die überarbeitete Tabakproduktrichtlinie zur Debatte und Abstimmung steht.

Sollten sich weitere EU-Länder für Aromenverbote entscheiden, könnten EU-Regulierungsbehörden – die das Vapen weitgehend eindämmen möchten – noch entschlossener sein, eine einheitliche Regulierung für alle Mitgliedsstaaten durchzusetzen.

Dänemark, Estland, Finnland, Ungarn, Litauen, die Niederlande und Slowenien haben bereits Aromenbeschränkungen eingeführt. Sollte Spanien das Dekret verabschieden, wäre es das größte EU-Land mit einem solchen Verbot.

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