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Russland unterstützt Plan für vollständiges Vape-Verbot

Russland hat einen großen Schritt in Richtung Verbot von Vapes gemacht, nachdem eine Regierungskommission Pläne unterstützt hat, die Produktion, den Import und den Verkauf von Vapes zu verbieten.

Die Staatliche Kommission zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Industrieprodukten unter dem Vorsitz von Denis Manturov unterstützte den Vorschlag am 25. März, wie berichtet wurde.

Der Schritt würde Vapes, Nachfüllflüssigkeiten und andere elektronische Nikotingeräte betreffen, obwohl der endgültige Umfang des Verbots noch nicht feststeht.

Gesetzesentwurf wird als nächstes erwartet

Wie die russische Zeitung Wedomosti berichtet, wird der nächste Schritt darin bestehen, ein Gesetz zur Umsetzung des Verbots zu entwerfen.

Mögliche Autoren des Gesetzentwurfs könnten Mitglieder der Staatsduma, des Gesundheitsministeriums oder des Ministeriums für Industrie und Handel sein.

Die genaue Liste der Produkte ist noch nicht endgültig festgelegt, könnte aber über Vapes hinausgehen und auch Geräte wie elektronische Wasserpfeifen und elektronische Pfeifen umfassen.

Der Vorschlag stellt eine Abkehr von früheren Diskussionen dar, die sich eher auf eine Verschärfung der Kontrollen von Einzelhändlern als auf die Einführung eines vollständigen Verbots konzentriert hatten.

Rückendeckung auf höchster Ebene

Der Vorstoß für strengere Kontrollen erfolgt inmitten einer breiteren politischen Unterstützung für strengere Beschränkungen für Nikotinprodukte.

Wladimir Putin hat sich bereits für eine strengere Regulierung ausgesprochen und damit angedeutet, dass ein vollständiges Verbot an Boden gewinnen könnte.

Obwohl die Gesetzgebung noch nicht offiziell eingeführt wurde, werden Entscheidungen, die von der Kommission unterstützt werden, oft angenommen, da sie hohe Beamte aus der gesamten Regierung zusammenbringt.

Besorgnis über wachsenden Schwarzmarkt

Experten haben gewarnt, dass ein vollständiges Verbot unbeabsichtigte Folgen haben könnte.

In Russland gibt es bereits einen großen illegalen Markt für Vapes, auf den schätzungsweise 68 Prozent der Verkäufe entfallen.

Weitere Beschränkungen könnten mehr Verbraucher zu unregulierten Produkten treiben und die Durchsetzung erschweren.

Die Größe des Marktes ist beträchtlich. Im Jahr 2024 wird der russische Vape-Markt auf mehr als 250 Milliarden Rubel (etwa 2,67 Milliarden Euro) geschätzt, mit mehr als 245 Millionen verkauften Geräten und 1,2 Millionen Litern produziertem Liquid für den Einzelhandel.

Stärkeres Durchgreifen bei Nikotinprodukten

Das vorgeschlagene Verbot ist Teil einer umfassenderen Verschärfung des russischen Ansatzes zur Regulierung von Nikotin.

Ende 2025 brachte eine Gruppe von Gesetzgebern Änderungsanträge ein, um die Kontrollen des Verkaufs von Tabak- und nikotinhaltigen Produkten zu verstärken, einschließlich Maßnahmen zur Begrenzung des Verkaufs von Vape-Produkten.

Es gibt noch keinen Zeitplan, wann die neue Gesetzgebung eingeführt oder über sie abgestimmt werden soll.

Aber die Unterstützung der Kommission ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer der restriktivsten Vape-Richtlinien der Welt.

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